Kommt das was Sie sagen möchten auch so bei Ihrem Auszubildenden an? Damit meine ich jetzt nicht Ihre Worte, die natürlich für das Verständnis enorm wichtig sind.

Heute geht es mir um Ihre Körpersprache, Ihre Ausstrahlung als Ausbilder. Denn wenn Ihr Auszubildender nicht merkt, wie ernst es Ihnen mit der Pünktlichkeit ist, ist die Wahrscheinlichkeit auch geringer, dass er in Zukunft pünktlich ist. Genauso ist es, wenn Sie einen Scherz machen und Ihr Auszubildender dies aber aufgrund der fehlenden lachenden Mimik nicht erkennt und damit nun total verunsichert ist.

Paul Watzlawick sagte ja schon den inzwischen berühmten Satz „Man kann nicht nicht kommunizieren.“

Und so kommunizieren wir neben unseren Worten auch über

  • unsere Stimme,
  • die Körpersprache und
  • die Kleidung.

Stimme, Körpersprache und Kleidung wirken

Die verbale wie nonverbale Kommunikation beeinflusst also den Eindruck, den wir bei unserem Gegenüber hinterlassen. Sie kann Aussagen unterstreichen, abschwächen oder den Druck verstärken.

Bedenken Sie daher wie Sie als Ausbilder kommunizieren möchten.

– Mit Ihrer Stimme

Haben Sie eine laute oder leise Stimme? Und wie wirkt das auf Ihren Auszubildenden? Ist die Stimme vielleicht monoton? Ist sie tief oder hoch? Sprechen Sie schnell oder langsam?

Eine zu schnelle Sprechgeschwindigkeit wirkt ebenso wie eine hohe Stimme unsicher und nicht kompetent. Vergessen Sie Pausen nicht. Diese unterstützen – an die richtige Stelle gesetzt – das Gesagte.

– Mit Ihrer Körpersprache

Stehen Sie aufrecht oder gebeugt? Passt Ihre Mimik und Gestik zu dem Gesagten? Wieviel Spannung ist in Ihrem Körper?

Bedenken Sie, dass ein gebeugter Körper ohne Spannung kraftlos wirkt. Das kann als Unsicherheit empfunden werden. Halten Sie Ihren Oberkörper daher möglichst gerade. Und halten Sie Blickkontakt zum Auszubildenden, wenn Sie mit ihm sprechen. Das wirkt selbstbewusst. Unkoordinierte Gesten wirken unruhig. Unterstreichen Sie Gesagtes mit klaren Gesten.

Vergessen Sie das Lächeln in Feedbackgesprächen nicht – aber nur an den Stellen, an denen es angebracht ist.

– Mit Ihrer Kleidung

Welchen Kleidungsstil haben Sie? Welche Farben tragen Sie häufig?

Passt der Stil zu Ihrem Beruf, Ihrer Funktion und dem Umfeld? Hier haben Sie natürlich immer eine große Bandbreite und können sich (meist) durchaus individuell kleiden.

Wie möchten Sie als Ausbilder wirken?

War Ihnen diese Wirkung bewusst? Denken auch an diese nonverbale Wirkung und schon wird die Ausbildung erfolgreicher.

Kommunikation Ausbildung
(Bild: Pixabay)

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