Aufgewachsen mit Laptop und Internet, sind den Auszubildenden heute das langwierige Schreiben eines Briefes mit der Schreibmaschine und das Warten auf ein Buch zur Ausleihe in der Bibliothek fremd. Etwa ab dem Geburtsjahrgang 1980 änderte sich mit den zahlreichen neuen technischen Entwicklungen, die unser Leben verändert haben, Vieles. Wobei dies natürlich als schwebender Übergang zu verstehen ist. Es wird hier zwischen den Digital Natives (nach 1980 geboren) und den Digital Immigrants (vor 1980 geboren) unterschieden.

Generation Y und Z

Wenn wir uns mit aktuellen Studien zur Generation Y (ab 1980 geboren) und der folgenden Generation Z (ab 1995 geboren) beschäftigen, sind einige Eigenschaften verstärkt zu beobachten, wobei immer klar bedacht werden muss, dass jeder Mensch als Individuum zu sehen ist und nicht jeder, der vom Geburtsjahr her der Generation Z angehört, die typischen Eigenschaften dieser Generation zeigen muss.

Zwei Eigenschaften möchte ich heute herausgreifen:

  1. Optimismus

Im Wohlstand aufgewachsen (ohne einen Krieg in unserem Land fürchten zu müssen), blickt über die Hälfte der Jugendlichen heute optimistisch in die Zukunft und ist recht zuversichtlich. Dabei ist die Gruppe der Auszubildenden deutlich die Gruppe mit der größten Zufriedenheit. Hier kommt allen die demografische Entwicklung entgehen. Nachwuchs wird händeringend gesucht und Auszubildende, die sich ihren Ausbildungsplatz aussuchen können, sind keine Seltenheit mehr. Das ist immer mehr auch den Jugendlichen bewusst.

Die Grundhaltung des Optimismus weicht bei der nachfolgenden Generation Z wohl einem gewissen Realismus. Denn in der Arbeitswelt trifft die Generation noch zu oft auf veraltete Strukturen. Hier hat sich noch nicht viel geändert. Die Denke „Du musst nicht die Welt ändern.“ herrscht vor.

  1. Leistungsorientierung

Die Jugendlichen sind motiviert, möchten etwas leisten und fleißig wie ehrgeizig sein. Sie sind sich bewusst, dass man heute wissen muss, was man will, um erfolgreich zu sein. Viele fühlen sich stark unter Druck und sind sehr auf ihren Schulabschluss orientiert. Dabei sind sie nicht mehr bereit, im Interesse eines bedingungslosen Strebens nach Erfolg alles einer Karriere unter zu ordnen, sondern möchten mit gleicher Intensität ihr Leben genießen. Freizeit und Freunde sind ebenso wichtig wie die Ausbildung.

Die Generation Z lässt sich hier anscheinend nicht mehr so stark unter Druck setzen. Fleißig sein ist immer noch ein hoher Wert, aber es wird ihr mehr Flatterhaftigkeit zugeschrieben. Wenn den typischen Vertretern die Tätigkeit, Firma oder der Partner nicht mehr zusagt, wechseln Sie einfach. Wie sich das dann in der Praxis bzw. im weiteren Berufsleben zeigen wird, wird man sehen.

Wer sich mehr mit den Generations Y und Z beschäftigen möchte, dem empfehle ich die Bücher von Prof. Hurrelmann „Wie die Generation Y unsere Welt verändert“ und Prof. Dr. Scholz „Generation Z“. Demnächst werde ich auch noch auf weitere Eigenschaften der jungen Generation eingehen.

 

Generation-Y-und-Z
(Photo: Pixabay)

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