Ohne betrieblichen Ausbildungsplan geht in der Ausbildung nichts. Und wenn mehr Auszubildende zu planen sind, werden Paper-and-Pencil-Pläne schnell unübersichtlich.

 

Inhalte eines individuellen Versetzungsplans

Aber was gehört überhaupt in einen individuellen Versetzungsplan?

Dies ist ein individueller Plan für jeden Auszubildenden über den Ablauf der Ausbildung im seinem Ausbildungsberuf.

  • mit exakten Terminen, Beginn und Ende
  • den konkreten Ausbildungsstellen/Abteilungen und Ansprechpartnern (verantwortliche Azubibetreuer)
  • mit weiteren Maßnahmen (Berufsschule, Kurse)

 

Möglichkeiten der Ausbildungsplanung

Zur Planung der Ausbildung gibt es nun mehrere Möglichkeiten, die je nach persönlichen Vorlieben genutzt werden können.

1..Die Planungswand

Ganz „altmodisch“ wird diese an einer Wand im Arbeitszimmer befestigt und die einzelnen Stationen aller Auszubildenden händisch eingetragen. In der Diagonale werden die Wochentage, in der horizontalen die Auszubildenden eingetragen. Ich empfinde die Planungswand als sehr übersichtlich und auch Änderungen schnell eintragbar. Allerdings ist die Wand statisch und Sie können diese nicht mitnehmen, zudem ist entsprechender Platz notwendig, der in vielen Großraumbüros nicht mehr vorhanden ist. Auch kann die Planung nicht vervielfältigt und an Ausbildungsbeauftragte versendet werden.

2. Excel-Tabelle

Sie sieht inhaltlich wie die Planungswand aus, ist aber digital. Der Vorteil ist hier auf alle Fälle, dass Sie Ihre Planung immer einsehen können, sobald Sie ein entsprechendes Gerät (PC, Tablett etc.) zur Verfügung haben. Zudem kann die Datei elektronisch an Ausbildungsbeauftragte versendet werden oder ins Intranet gestellt werden. Umso mehr Auszubildende im Ausbildungsbetrieb vorhanden sind, umso unübersichtlicher wird allerdings dann auch diese Excel-Tabelle und ein überschaubarer Ausdruck ist schwierig.

Empfehlen kann ich den Ausbildungsplaner APPRENTIO der Firma Softstairs (ehemals AUSBILDEN MIT SYSTEM), die zu vielen tollen Funktionalitäten zur Ausbildungsplanung bereits voreingestellte Verknüpfungen enthält. Diese kann zu einem sehr günstigen Preis-/Leistungsverhältnis erstanden und mit weiteren Modulen bei Bedarf erweitert werden.

3. Elektronische Ausbildungsplaner

Neben der gesamten Ausbildungsplanung und -verwaltung können z.B. Ausbildungsbeauftragte selbständig abrufen, welche Auszubildende wann bei ihnen im Praxiseinsatz eingesetzt sind. Und auch die Auszubildenden haben einen eigenen Zugang. Hier gibt es meist noch weitere Module/Funktionen, wie Beurteilungen, Berichtswesen oder auch die automatische Ausbildungsplanung.

Es gibt auf dem Markt mittlerweile eine Reihe von Anbietern. Der Ausbildungsplaner APPRENTIO (oben angesprochen) bietet auch viele Features zusätzlich an. Seit vielen Jahren schon auf dem Markt ist die Software VPLAN von BeraCom. Weitere Software zur Ausbildungsplanung gibt es z.B. von den Firmen Lighthouse, persis, easy soft, Next Engine und aus der Schweiz time to learn nennen.

Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Kennen Sie noch Software zur Ausbildungsplanung, die Sie als Ausbildungsbetrieb erfolgreich im Einsatz haben? Dann berichten Sie gerne im Kommentarfeld von Ihren Erfahrungen.

Oft lohnt sich die Anschaffung einer solchen Software erst bei entsprechend vielen Auszubildenden. Das sollte sich jeder aber immer im Detail ansehen. Sehen Sie sich die Software genau an und prüfen, ob diese Ihrem Bedarf entspricht, bevor Sie sich für einen Kauf entscheiden.

Wie ist Ihre Erfahrung mit der Ausbildungsplanung und den Tools dazu? Was nutzen Sie? Ich freue mich auf Ihre Kommentare.


(Bild: Pixabay)

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